Ein längerer Stromausfall ist selten, aber möglich. Diese Checkliste hilft dir, deinen Haushalt für mindestens 14 Tage strukturiert vorzubereiten – ohne Panik, aber mit klaren Prioritäten.
Blackout-Vorsorge: Priorität 1 (heute erledigen)
- Wasser: mindestens 2 Liter pro Person und Tag + Brauchwasser einplanen
- Nahrung: haltbare Lebensmittel für 10–14 Tage
- Licht: Stirnlampe/Taschenlampe + Ersatzbatterien
- Information: batteriebetriebenes oder Kurbelradio
- Medikamente: persönlicher Vorrat + Erste-Hilfe-Set
- Bargeld: kleine Stückelung, da Kartenzahlung ausfallen kann
Priorität 2 (in den nächsten 7 Tagen)
- Notstrom: Powerstation oder Notstromaggregat passend zum Bedarf
- Kochen ohne Strom: Gaskocher/Campingkocher inkl. Brennstoff
- Heizen ohne Strom: sichere Wärmequelle + CO-Warnmelder
- Kommunikation: Funkgeräte/Powerbanks/Ladekabel
- Hygiene: Feuchttücher, Müllbeutel, Sanitär-Notlösung
Priorität 3 (Resilienz aufbauen)
- Wasserfilter + zusätzliche Behälter
- Kleine Solarlösung (z. B. faltbares Panel)
- Haushaltsplan für Rollen im Notfall
- Checkliste ausdrucken und griffbereit lagern
Empfohlene Ausrüstung nach Themen
Vertiefende Ratgeber findest du hier: Powerstation & Notstrom, Wasser & Vorrat, Kommunikation, Heizen ohne Strom und Autarkie & Selbstversorgung.
Häufige Fragen zur Blackout-Vorsorge
Wie viel Wasser braucht man für 14 Tage?
Als Mindestwert 2 Liter Trinkwasser pro Person und Tag. Für Hygiene und Kochen zusätzlich planen.
Was ist wichtiger: Powerstation oder Generator?
Für die meisten Haushalte ist eine Powerstation einfacher, leiser und wartungsärmer. Generatoren sind sinnvoll bei dauerhaft höherem Leistungsbedarf.
Wie oft sollte ich die Vorräte prüfen?
Alle 3–6 Monate Haltbarkeit, Batteriestand und Funktionsfähigkeit kontrollieren.
Hinweis: Dieser Beitrag orientiert sich an den Empfehlungen des BBK und praktischer Erfahrung.